Zebras Streifen

April 13, 2009

Osterradtour

Gespeichert unter: Geocaching — daszebra @ 12:43

Das Zebra hat sich auf eine österliche Radtour entlang der Donau und der Iller begeben und die Gelegenheit genutzt, ein paar Caches entlang der Strecke zu heben. Ein besonders schönes Fleckchen möchte das Zebra der geneigten Leserschaft nicht vorenthalten: Der See des Bibers ist ein Cache an einem traumhaften Plätzchen, nicht weit von der Donau entfernt. Hier ein kleiner Eindruck: Der See des Bibers

Auch wenn das Zebra den Biber nicht entdeckt hat, war es ein faszinierendes Fleckchen Erde. Das Zebra hätte noch stundenlang da sitzen und träumen können. Kein Traum war übrigens der dicke, leuchtend orangefarbene Zierkarpfen, der plötzlich, wie der Weiße Hai persönlich, an der Wasseroberfläche auftauchte, um dann kurze Zeit später in der Tiefe zu verschwinden.

Zebras Mission (1)

Gespeichert unter: Geocaching — daszebra @ 12:30

Seit dem letzten Eintrag Ende Dezember ist eine Menge Zeit vergangen. Zeit, in der das Zebra nicht in der richtigen Stimmung war, diesen Blog fortzuführen. Das lag u.a. daran, dass das Zebra beruflich einige Wochen im Ausland war.

Dazu wäre eigentlich ein eigener längerer Eintrag, betreffend das Geocaching in einem besonderen Umfeld, fällig. Dieser Eintrag wird aber aus Gründen der militärischen Sicherheit hier nicht erscheinen.

Außerdem ist das Privatleben des Zebras derzeit aufs heftigste im Umbruch. Aber auch das wird kein Thema dieses Blogs werden.

Also kommen wir zurück auf Geocaching und damit zum Titel dieses Eintrags. Im letzten Eintrag hat das Zebra von einer Cachesuche zusammen mit Lady T. in der Lüneburger Heide berichtet. Lady T. hat diese Suche offenbar so viel Freude bereitet, dass sie das Zebra auf eine Mission geschickt hat. Die Mission nämlich, selbst einige Caches zu legen. Das Zebra war auch ganz folgsam und hat mit seiner Mission begonnen. Zebras Mission (1) ist ein Multi Cache der an einem spannenden Ausflugsziel liegt. Das Legen dieses Caches, bei dem Lady T. tatkräftig unterstützt hat, hat richtig Spaß gemacht. Dabei hat das Zebra wieder mal bestätigt gefunden, dass Mathematik nicht seine Stärke ist. Jedenfalls, nach den ganzen Vorbereitungen und nach dem Legen des Caches, sollte dieser dann auf www.geocaching.com veröffentlicht werden. Leider hatte das Zebra übersehen, dass es da eine Regel gibt, wonach ein gewisser Mindestabstand zwischen zwei Caches eingehalten werden muss. Blöderweise hatte das Zebra vorher aber nicht überprüft, ob es da in der Nähe schon einen Cache gab. Es kam also wie es kommen musste, die Veröffentlichung des Caches wurde abgelehnt. Das Zebra hätte zumindest eine Station seines Multis verändern müssen. Das ist aber ziemlich frustrierend, wenn man vorher viel Mühe, Phantasie und Zahlenakrobatik investiert hat. Des Zebras Tipp also: Prüft vorher, ob es in der Nähe Eures ausgeguckten Cache-Verstecks vielleicht schon einen anderen gibt! Doch dann, nachdem des Zebras Cache unveröffentlicht vor sich hin vegetierte, wurden seitens www.geocaching.com die Regeln geändert und Zebras Mission (1) ohne weiter Veränderungen akzeptiert. Der Suche steht also nichts mehr entgegen. Viel Spaß!

Dezember 28, 2008

Geocaching mit Lady T.

Gespeichert unter: Geocaching — daszebra @ 1:36

Das Zebra macht gerade Urlaub in der Lüneburger Heide. Und weil das Zebra das Zebra ist, hat es natürlich auch gleich weitere Mitmenschen mit dem Geocaching-Virus infiziert. Heute Morgen jedenfalls brach das Zebra mit seiner Gastgeberin, Lady T., auf um das zwiespältige Haus zu suchen. Nachdem wir die Ausgangskoordinate dieses kleinen Multi-Cache gefunden hatten, mussten wir leider feststellen, dass die Ziffern für die zweite und entscheidende Koordinate nicht mehr vorhanden war. Mit ein bisschen Kombination und Sucherei haben wir den Cache dann aber doch heben können. Um ehrlich zu sein, war es Lady T., die ihn zuerst entdeckt hat.

Das Zebra hat jedenfalls einen schönen kleinen Sonntagsspaziergang bei strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte genossen, eine Freundin mit dem Geocaching-Virus infiziert und dankbar die Idee seiner Freundin zu einer neuen, etwas – äh – unorthodoxen Cache-Serie aufgenommen. Was das für eine Cache-Serie sein wird, soll hier und jetzt noch nicht verraten werden. Die Idee hat aber bereits heftigst die Phantasie des Zebras angeregt. ;-)

Dezember 13, 2008

Der Cache, der nicht gesucht wurde

Gespeichert unter: Geocaching — Schlagworte: , — daszebra @ 8:36

Das Zebra weilte diese Woche in der Nähe von Berlin. Aus diesem Grunde hatte es sich rechtzeitig auf geocaching.com die Caches der Umgebung rausgesucht und ein paar davon, die für eine abendliche Schatzsuche in Frage kamen, auf seinen Oregon 300 geladen. Es hatte Ersatzakkus, Notizblock und Bleistift, etwas zum Tauschen und eine Taschenlampe eingepackt und fühlte sich damit gut gerüstet.

Nicht gerechnet hatte das Zebra jedoch damit, dass es sich wegen seines in Folge einer Zahnoperation geschwächten Immunsystems eine derart heftige Erkältung zuziehen würde. Diese Erkältung in Verbindung mit dem derzeit nasskalten Schmuddelwetter, hielt das Zebra davon ab nach Einbruch der Dunkelheit noch mal das gemütliche Hotelzimmer zu verlassen und sich den Unbilden der Witterung auszusetzen.

Daher müssen die vorgemerkten Caches und dieser Blog warten, bis sich eine neue Gelegenheit zum Bericht über eine Schatzsuche anlässlich einer Dienstreise in entlegene Ecken des Bundesgebiets bietet.

November 8, 2008

Des Zebras erster Cache

Gespeichert unter: Geocaching — Schlagworte: , , — daszebra @ 8:00

Das Zebra hat seinen ersten Cache gehoben.

Das Geocaching-Fieber hat das Zebra gepackt. Nach dem Lesen eines Artikels über Geocaching in irgendeiner Tageszeitung, wußte es, dass es ein neues Hobby gefunden hatte. Geocaching ist die ideale Kombination aus Schwelgen in Kindheitserinnerungen an Schnitzeljagden, Indiana-Jones-Abenteuerphantasien und ein bisschen Bewegung für die persönliche Fitness. Außerdem hat es etwas mit Männerspielzeug zu tun, weil das Zebra sich ja zuerst mal ein GPS-Gerät kaufen musste. Es schleppt nun ständig einen Oregon 300 mit sich herum, um zu überprüfen, ob das Teil auch genau die Stelle anzeigt, von der das Zebra weiß, dass es sich da gerade befindet.

Aus Gründen der Selbstmotivation – die bei einem ersten Misserfolg stark gelitten hätte – und um die Anschaffung des teuren GPS-Gerätes nicht in Frage stellen zu müssen, suchte sich das Zebra als erste Aufgabe einen einfachen Traditional in seiner Nähe aus. Den Gedenkstein im Weißer Rheinbogen kannte das Zebra nämlich schon. Aber statt jetzt da hin zugehen und die Suche dort zu beginnen, startete das Zebra zu Hause. Schummeln ist schließlich doof. Bloß blöd, dass das GPS-Gerät, anders als das Navigationsgerät im Auto, einem nicht einfach den schnellsten Weg zum Ziel lotst. Stattdessen zeigt es die aktuelle Position auf der Karte an und eine Peillinie zum Ziel. Außerdem zeigt es die Entfernung zum Ziel an. Nur ist die angezeigte Entfernung, die Entfernung in Bezug auf die Peil- also die Luftlinie. Es ist daher notwendig, sich auf der Karte, die auf dem Mini-Bildschirm des GPS-Geräts angezeigt wird, einen geeigneten Weg möglichst dicht entlang der Peillinie zu suchen. Da dies auf dem kleinen Bildschirm nicht so ganz einfach ist, das Zebra die Gegend ja eigentlich ganz gut kennt und überhaupt für einfache Lösungen ist, beschloss es, die letzten 200 Meter einfach querfeldein zu gehen. Nun ja… Querfeldein bedeutete in diesem Fall brusthohes Dornengestrüpp, gefolgt von einem verschlammtem Reitweg. Aber man wächst ja mit seinen Aufgaben und überhaupt ist ein Abenteuer ohne Kratzer und Dreck auch gar kein richtiges Abenteuer. Als der Oregon dann endlich piepsender Weise signalisierte, dass das Ziel erreicht sei, stellte das Zebra fest, dass so ein GPS-Gerät einen Ort nur mit einer Abweichung von bis zu mehreren Metern anzeigt. Nun sind ein paar Meter in einem Wald, wenn man einen versteckten Cache in der Größe einer Tupperdose sucht, immer noch eine ziemliche Herausforderung. Da hilft nur sich zu überlegen, wo man selber einen Cache verstecken würde – und die „Additional Hints“ zu lesen. Das Erfolgserlebnis, wenn man ihn dann entdeckt und gehoben hat, ist jedenfalls jede Anstrengung vorher wert. Es ist wie bei einem Überraschungsei. Man weiss vorher, dass nichts wertvolles oder nützliches drin ist, aber man ist trotzdem immer wieder neugierig und freut sich wie ein kleines Kind, wenn man es aufgemacht und das Spielzeug zusammengesetzt hat. Das Zebra hat in seinem ersten Cache zudem gleich einen Travel Bug gefunden. Das war in diesem Fall eine kleine Walrobbe aus Stoff, die mit einer Metallplakette versehen ist. Auf der Metallplakette ist eine Nummer eingraviert, an Hand derer der Weg des Travel Bug von Cache zu Cache im Internet verfolgt werden kann. Das Zebra hat Walrob daher mitgenommen, um ihn demnächst wieder am Wasser auszusetzen. Das ist aber eine neue Geschichte. Jedenfalls hat das Zebra sich dann im Logbuch des Caches eingetragen und bedankt, hat seinen Oregon ausgeschaltet, ist die paar Meter zum Fuß- und Radweg gegangen und dann – ohne sich wieder die Schuhe dreckig zu machen oder die Klamotten zu zerreißen – gemütlich und zufrieden nach Hause getrabt.

Walrob am Rhein im Weißer Rheinbogen

Walrob am Rhein im Weißer Rheinbogen

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